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Workshops

Theater und Improvisation

Mit nichts anderem als dem eigenen Körper und der Imagination glaubwürdige, spannende, witzige, nachdenkliche, ... Figuren aufleben lassen! Ohne vorgegebene Szenen können die Kursteilnehmer, frei aus sich selbst heraus, Figuren und Geschichten schöpfen und erschaffen.

Herangehensweise: Es wird mit einem spielerischen Aufwärmtraining für Körper und Stimme begonnen. Die Teilnehmer sollen sich selbst spüren und erfahren, wie ihr eigener Körper dasteht und was alleine die Haltung ausdrücken und verändern kann. Zudem wird auch direkt die Stimme mit aufgewärmt. Danach machen wir Übungen (größtenteils nach Stanislawski) mit der ganzen Gruppe. Darin werden die Wahrnehmung der eigenen Person, die anderen Mitspieler und das Raumgefühl gestärkt und entwickelt.  Als nächstes kommen dann die Gefühle dazu. Wie kann man z. B., nur im Gehen, verschiedene Gefühlszustände ausdrücken. In einem nächsten Schritt werden einfache Handlungen dazu genommen. Nun werden diese einfachen Handlungen in einem bestimmten Gefühl ausgeführt. Man lässt etwas passieren und somit ändert sich auch das Gefühl, was einem in eine weiterführende Handlung bringt.
In einem weiteren Schritt wird zu zweit improvisiert. Dabei gibt es verschiedene Übungen, damit sich gegenseitig zugehört und zugesehen wird.  Wichtig ist während der ganzen Zeit auch das Zuschauen. Also nicht nur wer gerade auf der Bühne agiert ist gefordert, auch die anderen, in diesem Moment als Zuschauer fungierenden Teilnehmer. Von außen sieht und lernt man als Schauspieler immer dazu.

Nachdem so die Eigenwahrnehmung, das Raumgefühl, die Fremdwahrnehmung und die Sinne geschärft worden sind, können erste kleine Szenen in Angriff genommen werden. Diese werden dann nach und nach ausgebaut und verfeinert.

Ziel des Projektes ist Lebenskompetenzförderung, Imaginationsvermögen, Teamfähigkeit und Steigerung der Konzentration. Auf Wunsch der Teilnehmer kann zum Ende des Projektes eine Aufführung dargeboten werden. Auch bei diesem Prozess ist wieder die ganze Gruppe beteiligt und kann sich mit einbringen.

Benötigte Ausstattung / Materialien: Genügend Platz zum Bewegen, sowie bequeme Kleidung und Schuhe.


Bewegung und Clownerie

Bewegung ist das Tor zum Lernen. Bewegung erweckt und aktiviert viele unserer geistigen Fähigkeiten. Bewegung verankert und integriert neue Informationen und Erfahrungen. Bewegung beinhaltet nonverbale Kommunikation. Theater, Musik und Clownerie sind Bewegung. Sie setzen Emotionen frei und Handlungen die lustvoll empfunden werden, setzten positive Kräfte frei. Auf Spannung folgt Entspannung, die wiederum die Basis bilden für neue Aktivitäten. Lernen geschieht nicht nur im Kopf. Emotionen, Bewegungen, Kreativität gründen nicht nur im Gehirn, sondern im ganzen Körper.

Herangehensweise: Jeder Tag wird mit einem spielerischem Aufwärmtraining für Körper, Stimme und Geist begonnen. Als zweiten Schritt werden Übungen, mit der ganzen Gruppe gemacht. Während alle gleichzeitig beschäftigt sind, können die Kursteilnehmer ungehemmt und unbeobachtet, sich selbst, den Raum, die Gefühle und die Handlungen, ausprobieren und ausloten. Jeder kann erst einmal für sich selbst ergründen, was er/sie gerne darstellen möchte.

Die drei wichtigsten Fragen werden gestellt und erarbeitet: Wer, was, warum? Das heißt, es wird ganz schnell auf einen Charakter, eine Clownsfigur, eine Bühnenfigur (auch Personage genannt) hin gearbeitet. Diese Figur ist zugleich ein Schutz für die eigene Person, denn nun ist es ja eben diese Kunstfigur, die eine Szene spielt, ein Musikstück vorträgt oder herumtanzt und nicht der private Mensch. Diese Personage, diese entwickelte Kunstfigur, kann dann natürlich sämtliche Gefühle haben und ihre Geschichte als Drama, Komödie, Tanz oder Pantomime darstellen. So können nach und nach spielerisch kleine Szenen vorgeführt werden. Im nächsten Schritt, werden dann Szenen zu zweit entwickelt. Hier ist es interessant und inspirierend, wie die verschiedenen Charakteren miteinander und zueinander handeln und reagieren. So entstehen spielerisch kleine Szenen, je nach Vorlieben der Teilnehmer, die dann mit Hilfe der Kursleiterin definiert und erarbeitet werden können.

Ziele des Projektes sind: Wahrnehmung der eigenen Person - Eingehen auf Gefühle - Förderung der eigenen Sinne - Entfalten der eigenen schöpferischen Kräfte und Möglichkeiten  - Förderung der Fantasie - Selbstdarstellung - Körperliche Erfahrung durch Spiel, Bewegung, Rhythmus, Tanz  - Beziehungen - Fremdwahrnehmung - Sich aufgehoben fühlen in der Gemeinschaft

Auf Wunsch der Teilnehmer kann zum Ende des Projektes eine Aufführung dargeboten werden.
Benötigte Ausstattung / Materialien: Genügend Platz zum Bewegen, sowie bequeme Kleidung und Schuhe.